7 Tipps für das perfekte Bio Grillsteak zum Vatertag
Was passt besser zum Vatertag als ein richtig gutes Bio-Grillsteak? Außen schön knusprig, innen zart und saftig – genau so soll ein perfektes Steak schmecken. Eigentlich der perfekte Tag für Männer am Grill. Eigentlich. Aber Attenzione – Papa grillt heute nicht! Wenn Familie das Zusammenspiel von Hitze, Zeit und Fleisch versteht, dann steht der kross-zarten Verführung im Garten nichts mehr im Wege. Damit das perfekte Steak gelingt, braucht es gar nicht viel: beste Zutaten, die passende Temperatur, etwas Geduld und ein gutes Gespür für den richtigen Garpunkt.
Über die Frage, wie ein perfektes Steak gelingt, wird am Grill oft leidenschaftlich diskutiert. Deshalb verrate ich Ihnen heute meine ganz persönlichen 7 Tipps für das perfekte Bio-Steak zum Vatertag, inklusive Rezept für eine feine Kräuterbutter Café de Paris.
Tipp 1: Das Bio Fleisch - sparen ist hier falsch am Platz
Die wichtigste Grundlage für ein perfektes Steak ist die Qualität des Fleisches. Aus einem durchschnittlichen Stück Fleisch kann auch der beste Grillmeister kein außergewöhnliches Steak zaubern.
Besonders wichtig sind Herkunft, Haltung und Reifung. Bio-Rindfleisch steht für bewusstere Landwirtschaft, mehr Wertschätzung gegenüber Tier und Natur und einen Geschmack, den man am Teller spürt. Fleisch von langsam gewachsenen Rindern, die sich bewegen konnten, ist oft aromatischer, saftiger und verliert beim Grillen weniger Flüssigkeit.
Wer beim Fleisch spart, spart also genau an der falschen Stelle.
Unser Tipp: Für ein besonders zartes Bio Steak ist Rinderfilet die Krönung. Aber auch Rib Eye, Beiried oder Hüftsteak können – richtig zubereitet – wunderbar saftig und aromatisch schmecken.
Tipp 2: Auf die richtige Reifung achten
Ein gutes Bio Grillsteak braucht Zeit. Rinderfilet sollte idealerweise mehrere Wochen reifen, damit es besonders zart wird. Unter drei Wochen Reifezeit fehlt dem Fleisch oft noch die gewünschte Struktur und Aromatik.
Zu Hause ist das fachgerechte Reifen allerdings schwierig, weil dafür eine konstante Temperatur und optimale Bedingungen nötig sind. Deshalb: Lieber beim Fleischhauer des Vertrauens nach gut gereiftem Bio-Rindfleisch fragen.
Wichtig ist auch die richtige Größe. Papas Bio Steak sollte mindestens 200 Gramm haben – alles darunter wird beim Grillen schnell trocken und erreicht nicht diese schöne Kombination aus Kruste und saftigem Kern.
Tipp 3: Weniger würzen, mehr Geschmack
Beim Würzen scheiden sich die Geister – am Ende ist es reine Geschmackssache. Ein paar Grundregeln sollte man dennoch beachten: Wer mit Kräutern würzen möchte, legt das Fleisch am besten schon 24 Stunden vorher in Öl ein. Mindestens eine Stunde vor dem Grillen sollte das Filet aus der Kühlung genommen werden, gesalzen wird erst kurz vor dem Grillen.
Ich persönlich finde: Weniger ist mehr. Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer reicht oft völlig aus – so kann der feine Geschmack des Bio Fleisches für sich sprechen.
Tipp 4: Jetzt geht´s zur Sache
Ob am Grill oder in der Pfanne: Die Temperatur ist entscheidend. Damit eine schöne Kruste entsteht, braucht das Steak starke Hitze. Beim Auflegen sollte der Grill oder die Pfanne mindestens 180 °C heiß sein.
In der Pfanne eignen sich Butterschmalz oder hitzebeständiges Pflanzenöl. Kaltgepresste Öle sind dafür nicht geeignet, weil sie bei hohen Temperaturen verbrennen können.
Am Grill sollte zwischen den Steaks genug Abstand bleiben. Liegen sie zu dicht nebeneinander, sinkt die Temperatur und die Kruste gelingt nicht optimal. Je nach Dicke wird das Grillsteak auf jeder Seite etwa 2 bis 3 Minuten scharf angegrillt.
Tipp 5: Entspannung ist angesagt
Nach dem scharfen Anbraten braucht das Steak Ruhe. In dieser Phase verteilt sich der Fleischsaft gleichmäßig und das Steak bleibt beim Anschneiden saftiger.
Ideal ist eine indirekte Hitzezone am Grill oder ein Backrohr bei etwa 80 bis 110 °C. Wer sich beim Garpunkt unsicher ist, verwendet am besten ein Fleischthermometer.
Als Orientierung für Rinderfilet:
- Rare / englisch: ca. 48–52 °C Kerntemperatur
- Medium rare: ca. 53–56 °C
- Medium: ca. 57–60 °C
- Well done / durch: ab ca. 62 °C
So gelingt das Bio-Steak genau nach dem Geschmack der Person, für die es gedacht ist.
Tipp 6 - Die passende Beilage
Bei den Beilagen zum perfekten Steak gibt es unendlich viele Möglichkeiten – und natürlich viele Geschmäcker. Mein Tipp: Weniger ist oft mehr. Ein zu großes Angebot an Beilagen lässt die Krönung des Tellers, das Filetsteak, schnell in den Hintergrund rücken. Deshalb setze ich lieber auf zwei ausgewählte Beilagen der Saison.
Im Juni passen zum Beispiel Brokkoli und Heurigenerdäpfel mit Knoblauchrahm wunderbar dazu. Was für mich aber definitiv nicht fehlen darf: eine richtig gute Grillbutter.
Mein absolutes Lieblingsrezept ist die Kräuterbutter Café de Paris – das Rezept gibt es gleich im Anschluss zum Nachkochen.
Rezept: Kräuterbutter Café de Paris
Die Butter schaumig schlagen. In der Zwischenzeit die Schalotten fein würfelig schneiden und alle Kräuter fein hacken. Alle Zutaten einrühren, auf Frischhaltefolie zu einer Rolle formen und einkühlen. Nach Belieben in Scheiben schneiden und Ihr saftiges Steak finalisieren.
Tipp 7: Bio-Steak genießen ohne selbst zu grillen
Keine Lust auf Einkaufen, Vorbereiten und Grillen? Dann darf der Vatertag auch ganz entspannt gefeiert werden.
Im RelaxResort Kothmühle servieren wir Ihnen ein zartes Bio-Steak ganz ohne Stress – perfekt als Vatertagsessen, Genussmoment oder Geschenkidee für Papa.
Tisch reservieren, zurücklehnen und genießen.
Gutes Gelingen und einen genussvollen Vatertag!
Mehr zu Kulinarik & Genuss
Gutschein für den Vatertag
Fotocredits:
Fotos Steak roh: canva
Teller auf Tisch: miku
alle anderen: RelaxResort Kothmühle